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   Wetterkapriolen beim 35. Schellerhauer Kammlauf    
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Trotzdem insgesamt 180 Läufer am Sonntag am Start

Von Dietrich Papsch

Als am Samstag Denny Siegismund den 1. Schellerhauer Skikjöring mit 21 Gespannen in strömendem Regen austrug, klingelte das Telefon bei den Kammlauforganisatoren heiß. Viele Dresdner riefen besorgt an, ob denn der Lauf am Sonntag stattfinden würde. Die Frage war nicht unberechtigt, denn seit Donnerstag ging es nach einer über 14 Tage anhaltenden Traumwinterperiode mit nahezu einem Meter Schnee mit dem Wetter bergab und den Temperaturen bergauf. Doch bereits am Freitag nachmittag, als die Mannen um Sportchef Jörg Schubert von der veranstaltenden Sportgemeinschaft Schellerhau das Start- und Zielgelände im Krähenwinkel präparierten, war klar, dass der Wettkampf am Sonntag auf jeden Fall stattfinden werde. Dem musste sich auch Streckenchef Gerd Heinrich beugen, der immer gut für eine Katastrophenmeldung ist.

In der Nacht vom Samstag zu Sonntag hatte der Regen aufgehört und ein leichter Schneefall setzte ein, als die Organisatoren am Sonntag morgen bei eisigem Wind und 2 Grad minus die Strecke noch einmal abfuhren und ihr den letzten Schliff für die im klassischen Stil auszutragenden Läufe gaben. Ab 8:00 Uhr herrschte reges Treiben im Organisationsbüro des Laufzeltes. Uwe Dudel vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz war einer der ersten, der sich mit 3 Frauen und 8 Männern seines Vereins für die 30 km bzw. 20 km anmeldeten. Der Kammlauf ist für die Niedersedlitzer immer eine gute Adresse, da muss man einfach dabei sein, so Uwe Dudel vor dem Lauf.

Beim Start dann lugte ab und zu mal die Sonne heraus, als Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten punkt 10:00 Uhr zunächst die Männer auf den langen Kanten über 30 km (Männer) schickte. Wenige Minuten später gab Schellerhaus Ortsvorsteher Friedemann Trittmacher den Start frei für die 20 km der Frauen, der männliche Jugend und der offenen Kategorie über 10 km. Bei eisigem und böigen Gegenwind ging es zunächst die Startwiese hoch zum Landweg und dann über die auf der 10 km langen Runde frisch gezogenen Loipen mit nahezu windstillen Bedingungen durch die Wälder um Pöbelknochen und Wolfshügel.

Kurz danach schickte Frank Hofmann vom Kreissportbund die rund 50 Kinder und Jugendlichen in die Loipe, die in den im Rahmen des Schellerhauer Kammlaufes gleichzeitig ausgetragenen Kinder- und Jugendsportspielen des Weißeritzkreises um ihre Titel kämpften. Die Teilnehmer zwischen 6 und 15 Jahren waren dann auch die ersten, die nach Absolvierung ihrer Distanzen unter dem Jubel ihrer Eltern und der Schellerhauer Zuschauer ins Ziel stürmten. Die größte Aufmerksamkeit lenkten dabei die Allerjüngsten auf sich, von denen am Ende Paula Schmieade und Fred Börner von der SSV Altenberg die Nase vorn hatten. Bei den 10 bis 13-Jährigen dominierten Christina Wobst und Florian Tröber sowie bei den 14 bis 15 Jährigen Elisa Belg und Markus Wobst (alle Sportverein Grün Weiß Pirna).

Bei den 30 km gingen 81 Männer auf die Strecke. Hier zog Sven Kretzschmar von der SSV Altenberg die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich, Runde um Runde baute er kontinuierlich seinen Vorsprung aus und siegte am Ende in ausgezeichneten 1:33:57. Zweiter wurde mit 2 ½ Minuten Rückstand Tomas Matejka aus Teplice vor Jens Zimmer von der SSV Altenberg. Mit im Feld war wie in jedem Jahr Dieter Speer vom RC 1898 Radeberg. Der 63 jährige Ex-Weltmeister im Biathlon ließ es sich nicht nehmen, trotz der Wetterkapriolen an diesem schönen Lauf teilzunehmen.

Die 20 km der Frauen nahmen 15 Läuferinnen in Angriff. Die Altenberger Biathletin Anne Preußler siegte souverän in 1:08:07 und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Sie verwies Bärbel Hauptmann vom Skiklub Dresden-Niedersedlitz und Ines Uhlig aus Dresden auf die Plätze.

Bei der weiblichen Jugend siegte über 10 km Cornelia Wirbeleit vom Sächsischen Wassersportverein vor Ute Witke vom Bautzener Segelclub und Claudia Börner von der SSV Altenberg. Bei der männlichen Jugend wurde über 20 km der Altenberger Richard Forberger in sehr guten 1:05:51 Erster, gefolgt von seinem Clubkameraden Peter Voigt und Vito Wende von Grün Weiß Pirna

Auf der offenen 10 km-Distanz siegte in der passablen Zeit von 0:40:20 Tobias Reiche aus Freital, gefolgt von Lokalmatador Sven Michael von der SSV Altenberg und Andre Kubatzsch aus Schmiedeberg. Im Starterfeld war auch mit Werner Lachmann der älteste Teilnehmer des Wettbewerbs. Mit 75 Jahren hatte er sich den langen Kanten vorgenommen, entschied sich dann jedoch für die 10 km-Runde.

Mit 180 Teilnehmern des Laufes kann die SG Schellerhau in diesem Jahr nach dem Ausfall im vergangenen Jahr in Folge Schneemangels wieder einen schönen Erfolg verbuchen. Alle waren sich einig darin, dass unter den heutigen erschwerten Bedingungen die Teilnehmer, Organisatoren und Helfer ihr Bestes gaben. Ihnen sowie den zahlreichen Sponsoren sei an diese Stelle herzlich Dank gesagt.

 

 

 

 
         

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