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Von Tilman Günther

Der Schellerhauer Kammlauf ist in die Jahre gekommen. Am Sonntag wird er bereits zum 35. Mal ausgetragen. Und in diesem Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder auf Schnee. „Im Moment haben wir um null Grad und leichten Schneefall“, sagte Dietrich Papsch vom Organisationsteam gestern Nachmittag. „Die Wetterstation in Zinnwald verspricht für die nächsten Nächte leichte Minustemperaturen und tags leichte Plusgrade. Wenn es Niederschlag gibt, dann Schnee, also werden unsere Loipen bestens präpariert sein“, blickt Papsch voraus. Er freut sich auf etwa 250 Skilanglauf Begeisterte aus der Region, die sich ab 10 Uhr auf Strecken zwischen zehn und 30 Kilometer begeben werden.

Um auf Ski schnell unterwegs zu sein, braucht es das richtige Material und vor allem das an die entsprechende Wettersituation angepasste Wachs. Viele haben ihre ganz eigene Philosophie, andere überhaupt keine Ahnung. Damit Anfänger und Freizeitsportler, aber auch alte Skihasen noch etwas übers Ski Wachsen lernen können, veranstaltet die Sportcollection Altenberg gemeinsam mit dem ehemaligen Biathlon-Weltmeister André Sehmisch heute ab 18.30 Uhr ein etwa zweistündiges Wachsseminar. „Wir bringen den Leuten Grundsätzliches näher, wie zum Beispiel den Unterschied zwischen Rennski und Freizeitski“, sagt Sehmisch. Für Rennski gibt es Steigwachs. Freizeitläufer, die ein Fischgrätenprofil an der Unterseite der Ski haben, benutzen Flüssig- oder Heißwachs. „Am besten ist das Heißwachs“, sagt Sehmisch. „Es hält wesentlich länger, etwa 50 bis 60 Kilometer und da es mit dem Bügeleisen aufgebracht wird, lässt es sich auch sehr gleichmäßig verteilen.“ Natürlich hat das Wetter einen großen Einfluss. Wichtig sind Faktoren wie Schnee- und Lufttemperatur oder Feuchtigkeit. Vorab will der Weltmeister seine persönlichen Tricks nicht verraten, aber wer ihn direkt fragt, bekommt auch eine Antwort. „Man kann ja eigentlich erst am Tag des Wettkampfes entscheiden, wie man wachst. Vorher kennt man die Bedingungen ja noch nicht“, sagt der 40-Jährige.

Deshalb wird er am Wettkampftag ab 8 Uhr im Start-Zielbereich am Ortsausgang Schellerhau mit seinem blauen Zelt zu finden sein. Dann können die Sportler sich Rat holen und an Ort und Stelle Wachs auftragen. „Wir sind aber auch für Touristen da, die einfach nur eine Runde durch den Wald drehen und beim Schellerhauer Kammlauf nur zuschauen wollen“, verspricht er.

Sächsische Zeitung 11. 02. 2005

 

 

 

 
         

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