Schellerhau

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Schellerhauer trotzen dem Schneemangel

Für den 43. Kammlauf musste eine neue Route gesucht werden. Organisatoren und Sportler machten das Beste daraus.

 

   
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Montag, 28.01.2013

Schellerhau bietet in diesen Tagen den Besuchern eine einmalige Winterkulisse, mit einer Einschränkung: Bäume und Wälder sind von tiefem Reif besetzt, es herrscht kaum Wind – nur Sonne und Schnee machen sich seit Wochen rar. Deshalb war auch seit Tagen die bange Frage der Organisatoren von der SG Schellerhau, ob denn die weiße Unterlage für die 43. Ausgabe des traditionsreichen Kammlaufes reichen würde. Da auf der Strecke in den Wäldern über Wolfshügel und Pöbelknochen teilweise Wurzeln und Boden hervorlugten, entschloss sich der Veranstalter schweren Herzens, auf die Wiesen rechts und links des Schmidtsteiges sowie des Landweges südlich von Schellerhau auszuweichen und die Strecken gleichzeitig zu verkürzen.

Ein Kompromiss, der die Organisatoren vor neue Herausforderungen stellte. Gutes Omen war, dass sich die Sonne am Freitag und Sonnabend bei klirrender Kälte nach Wochen wieder sehen ließ, während Streckenchef Gerd Heinrich, Wettkampfleiter Henry Weise und Wolfgang Schöttner von der Stadtverwaltung Altenberg die veränderten Loipen in den Schnee legten.

Am gestrigen Wettkampftag erwartete die Sportler, darunter auch einige aus der Tschechischen Republik, zumeist trübes Wetter bei nur leichten Minusgraden. Trotzdem boten sich den Athleten gute Wettkampfbedingungen. Unter ihnen bekannte Gesichter, wie der mehrfache Berliner Meister im Skilanglauf, Hans Raschke, der in der langjährigen Geschichte des Kammlaufes schon oft dabei war. Aber auch von noch weiter her angereiste Gäste erscheinen im Meldebüro, so etwa Peter Gehrmann aus Schlossholte-Stubenbrock in Ostwestfalen. Der 73-jährige Orientierungsläufer hat nach der Wende Sachsen und insbesondere das Osterzgebirge als ideale Urlaubsregion für sich entdeckt. So kommt er nahezu jedes Jahr hierher und hat im vergangenen Jahr die Schönheiten des Freistaates mit dem Fahrrad über fast 1000 Kilometer erkundet. Dieses Mal stellt er sich der Herausforderung auf Skiern auf der Männerstrecke über 22,5 km.

Um zehn gingen zunächst die Zehn- bis 13-Jährigen auf den Drei-Kilometer-Kurs, denen wenig später die Sechs- bis Neunjährigen über 1,2 km folgten. Sie ermittelten im Rahmen der gleichzeitig ausgetragenen Kinder-und Jugendspiele des Landkreises ihre Meister und waren die ersten, die nach Absolvierung ihrer Distanzen unter dem Jubel ihrer Eltern und der Schellerhauer Zuschauer ins Ziel stürmen. Anschließend erfolgte der Start für die 7,5-Kilometer-Distanz, ehe im Hauptlauf die Männer die 22,5 km und Frauen sowie männliche Jugend die 15 km in Angriff nahmen.

Unter den männlichen 66 Startern zog vor allem Uwe Lehmann aus Rechenberg-Bienenmühle die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Runde um Runde baute er kontinuierlich seinen Vorsprung aus und siegt am Ende in ausgezeichneten 1:06:09 Stunden. Für Ostwestfale Peter Gehrmann hat sich die weite Anreise ebenfalls gelohnt: Er wird in seiner Altersklasse Achter und wird als ältester Teilnehmer von Vereinschef Jörg Schubert mit einem Ehrenpreis bedacht.

Bei den Frauen wird im Hauptlauf Grit Otto vom SSV Altenberg mit 0:54:33 Stunden souverän Erste. Paul Hoffmann vom SV Grün-Weiß Pirna siegt bei der männlichen Jugend in 1:1:48:55 Stunden. In der Offenen Kategorie über 7,5 km kommen Reiner Bolz vom SSV Altenberg und Vera Schippers vom Skiklub Niedersedlitz am schnellsten ins Ziel.

Insgesamt 224 Teilnehmern stellten sich der wintersportlichen Herausforderung im Osterzgebirge – die Organisatoren der SG Schellerhau zeigten sich zufrieden. Und am Ende der Veranstaltung waren sich Organisatoren und Teilnehmer einig, dass unter den vorherrschenden Bedingungen die Sportler, Veranstalter und Helfer ihr Bestes gegeben hatten.

 

 

 

 

 
         

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