Schellerhau

www.schellerhau.de

 

 

 

 

 

Logo Kammlauf

english version
 

Ideale Bedingungen beim 40. Schellerhauer Kammlauf

Insgesamt 270 Läufer am Sonntag am Start

   
Startseite
Aktuelles
Wetter
Strecken
Anmeldung
Unterkunft
Anfahrt
Ergebnisse
Bilder
Presse
Verein
Partner
Damals war's ...
Suche:

 

Von Dietrich Papsch

Noch schneite es leicht, als die Organisatoren des Schellerhauer Jubiläums-Kammlaufes am Sonntagmorgen gemeinsam mit Wolfgang Schöttner von der Stadtverwaltung Altenberg die Wettkampfstrecken noch einmal abfuhren und ihr den letzten Schliff gaben. Doch bald schon lugte bei nahezu Windstille im sonst windreichen Schellerhau die Sonne durch die Wolken und präsentierte eine einmalige Winterlandschaft. Ideale Bedingungen und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt für die insgesamt 270 Läufer, die der Einladung der SG Schellerhau gefolgt waren. Unter ihnen bekannte Gesichter, wie Dieter Speer aus Radeberg, der in der 40. jährigen Geschichte des Kammlaufes mehr als 15 Mal dabei war. Dabei hatte der erste deutsche Weltmeister im Biathlon (Finnland 1971) in den vergangenen Jahren gesundheitliche Probleme und einige schwere Operationen hinter sich bringen müssen. Durch konsequentes Training nach der Devise „Heilung durch Bewegung“ baute sich der inzwischen 68jährige wieder auf. Beim 40. Schellerhauer Kammlauf dabei zu sein und die 30 km-Strecke zu absolvieren, sei für ihn Ehrensache, meint er. Nicht dabei sein konnten die Pioniere dieses Laufes, wie Kurt Hänel und Heinz Müller, die diesen 1971 ins Leben riefen oder der langjährige Sprecher des Laufes, Hans-Dieter Müller. Gesundheitliche Probleme oder ihr hohes Alter hinderten alle drei, der Einladung nach Schellerhau zu folgen. Doch versicherten sie, in ihren Gedanken dabei zu sein.

Doch bevor die eigentlichen Wettkämpfe begannen, startete erst einmal der Traditionslauf über 3 km, für den sich 16 Läufer in Skibekleidung der 50er bis 70er Jahre, zumeist auf Holzskiern mit Riemenbindungen, unter dem Jubel der Zuschauer auf die Strecke machten. Günter Walther und Rolf Friebel aus Altenberg sowie Henry Weise aus Schellerhau waren am Ende die Schnellsten auf der Strecke. Reichlich Tradition war auch im Festzelt zu sehen, wo in einer Ausstellung die 40jährige Kammlaufgeschichte in Bildern und Dokumenten gewürdigt wurde, die liebevoll von Rolf und Petra Friebel vom Wintersportmuseum des Zinnwalder Hotels Lugsteinhof gestaltet wurde, ergänzt um eine Dia-Show der über 50 jährigen Geschichte des Schellerhauer Sportvereins. Natürlich durfte auch die Semmelmilda nicht fehlen, die unter den Besuchern Fettbemmen anbot.

Um 11:00 Uhr schickte dann Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten 96 Männer auf die 30 km Strecke. Wenig später folgten die Frauen und männliche Jugend über 20 km sowie die offene Klasse über 10 km. Bei den Männern zog Lokalmatador Carsten Pump vom SSV Altenberg die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich; Runde um Runde baute er kontinuierlich seinen Vorsprung aus und siegte am Ende in sehr guten 1:35:34 h. Für Dieter Speer hatte sich die Anreise gelohnt: Er wurde in seiner Altersklasse AK über 60 Dritter.
Bei den 20 km der Frauen wurde Heike Storm vom SSV 1863 Sayda mit 1:23:13 h Erste. Felix Glaser von der SG Schellerhau siegte bei der männlichen Jugend über 20 km in 1:50:49 h. In der Offenen Kategorie über 10 km siegten Rico Werner vom Grün Weiß Pirna und Birgitt Kühne vom Skiteam Altenberg.

Kreissportbund-Vize-Präsident Roland Matthes gab den Start frei für die Kinder, die im Rahmen der gleichzeitig ausgetragenen Kinder-und Jugendspiele des Landkreises ihre Meister ermitteln. Diese waren dann auch die ersten, die nach Absolvierung ihrer Distanzen unter dem Jubel ihrer Eltern und der Schellerhauer Zuschauer ins Ziel stürmten.

Mit über 270 Teilnehmern des Laufes können die Organisatoren der SG Schellerhau hoch zufrieden sein. Am Ende der Veranstaltung waren sich Organisatoren und Teilnehmer einig darin, dass unter den herrlichen Winterbedingungen die Teilnehmer, Organisatoren und Helfer ihr Bestes gaben. Ihnen sowie den zahlreichen Sponsoren sei an diese Stelle herzlich Dank gesagt.

 

 

 

 

 
         

Spendenkonto:
IBAN: DE 85850503003013000740

BIC: OSDDDE81XXX

bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden

Impressum/Disclaimer