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Nebel und Plusgrade beim 37. Kammlauf

   
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Trotzdem insgesamt 144 Läufer am Sonntag am Start

Von Dietrich Papsch

Als am Samstag die Kammlauforganisatoren um Sportgemeinschafts-Chef Jörg Schubert den Start- und Zielgarten im Schellerhauer Krähenwinkel aufbauten, fiel Ihnen ein Stein vom Herzen. In der Nacht hatte es noch mal bei minus 1 Grad ein paar Krümel geschneit und so blieb die Hoffnung, dass trotz der am Morgen einsetzenden Plusgrade die gespurten Loipen bis Sonntag halten würden. Tagelang hatten viele Berliner und Dresden angerufen, ob denn der Lauf am Sonntag stattfinden werde. Die Frage war nicht unberechtigt, denn die Temperaturen wechselten in den vergangenen Tagen ständig. Doch bereits am Donnerstag war klar, dass der Wettkampf am Sonntag auf jeden Fall stattfinden wird.

In der Nacht vom Samstag zu Sonntag setzte bei leichten Plusgraden Nebelnässen ein, sodass die Bedingungen am Sonntag morgen nicht die besten waren. Der Wiesenparkplatz wandelte sich schnell in eine Schlammwüste. Dennoch hielten die Loipen, denen Streckenchef Gerd Heinrich mit Unterstützung von Gerold Griesbach von der Stadtverwaltung Altenberg Tags zuvor den letzten Schliff für die im klassischen Stil auszutragenden Läufe gegeben hatten. Ab 8:00 Uhr herrschte reges Treiben im Organisationsbüro des Laufzeltes. Michael und Gabriela Urban vom Bergsteigerverein „Vogelfrei“ Ebersbach in der Oberlausitz waren mit die ersten, die sich für die 30 km bzw. 20 km anmeldeten. Der Kammlauf ist für die mehrfachen Vasa-Läufer eine gute Adresse. „Da muss man einfach dabei sein“, meint Ehemann Michael, der zum 5. Male in Schellerhau startet. Im Isergebirge hatten beide sich in den letzten Wochen darauf vorbereitet. Am Start auch 7 Berliner, die den Weg nach Schellerhau nicht scheuten. Am weitesten angereist war Ralf Dietrich aus Osnabrück, der die 30 km-Strecke in Angriff nahm.

Beim Start herrschten 2 Grad plus, als Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten punkt 10:00 Uhr zunächst die Männer auf den langen Kanten über 30 km (Männer) schickte. Wenige Minuten später gab Schellerhaus Ortsvorsteher Friedemann Trittmacher den Start frei für die 20 km der Frauen, der männliche Jugend und der offenen Kategorie über 10 km. Bei Nebel ging es zunächst die Startwiese hoch zum Landweg und dann über die 10 km lange Runde bei nahezu windstillen Bedingungen durch die Wälder um Pöbelknochen und Wolfshügel.

Kurz danach schickte Frank Hofmann vom Kreissportbund die über 40 Kinder und Jugendlichen in die Loipe, die anlässlich der gleichzeitig ausgetragenen 13. Kinder- und Jugendsport-spiele des Weißeritzkreises um ihre Titel kämpften. Die Teilnehmer zwischen 6 und 15 Jahren waren dann auch die ersten, die nach Absolvierung ihrer Distanzen unter dem Jubel ihrer Eltern und der Schellerhauer Zuschauer ins Ziel stürmten. Die größte Aufmerksamkeit lenkten dabei die Allerjüngsten (bis AK 7) auf sich, von denen am Ende Darius Lodl von der Grundschule Hermsdorf und Marit Heinemann von Robotron Dresden die Nasen vorn hatten. In der AK 8/9 siegten Anne Lodl (Grundschule Hermsdorf) und Lukas Matejka (Lok Teplice), in der AK 10/11 Kevin Hohenstein und Michelle Weinhold (beide SSV Altenberg). Bei den 12 bis 13-Jährigen dominierten Paul Hoffmann und Christina Wobst (beide SV Grün Weiß Pirna). Bei den 15-jährigen siegte ohne Konkurrenz Florian Fröber vom gleichen Sportverein. Er war der einzige Starter.

Bei den 30 km gingen 70 Männer auf die Strecke. Hier zog Tomas Matejka von Lok Teplice die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich; Runde um Runde baute er kontinuierlich seinen Vorsprung aus und siegte am Ende in guten 1:40:27 h. Zweiter wurde mit knapp 1 Minute Rückstand Jens Bormann (SV Hermsdorf) vor Lars Zimmer (SSV Altenberg). Für den Ebersbacher Michael Urban hatte sich die Anreise gelohnt: Er wurde Erster in seiner Altersklasse AK 60. Der Förderer des Biathlonsports im Osterzgebirge ,Dr. Rolf Heinemann (Robotron Dresden), nahm trotz seiner fast 70 Jahre den langen Kanten in Angriff und wurde in seiner AK über 60 Vierter.

Bei den 20 km der Frauen wurde Anne Heinemann von Robotron Dresden mit 1:24:43 h Erste vor Ines Uhlig und Katrin Georgi (beide Skiclub Dresden-Niedersedlitz). Gabriela Urban belegte hier den 2. Platz in ihrer AK 41-50. Max Gringmuth (SV Grün-Weiß Pirna) siegte bei der männlichen Jugend über 20 km in 1:23:02 h vor Nick Rotter (Mounty Altenberg) und Markus Wobst (SV Grün Weiß Pirna).
Bei der weiblichen Jugend siegte über 10 km Jenny Blum vom SV Grün-Weiß Pirna.

Auf der offenen 10 km-Distanz hatte bei den Männern in ausgezeichneten 0:36:31 h Frank Püschel vom SSV Altenberg die Nase vorn, gefolgt von Lokalmatador Jens Klammer (Schellerhau) und Sven Michael (SSV Altenberg). Bei den Frauen holte sich Birgitt Kühne vor Claudia Börner (beide SSV Altenberg) und Susanne Linser (Berlin) den Sieg.

Mit 144 Teilnehmern des Laufes können die Organisatoren der SG Schellerhau zwar nicht ganz an die Zahlen der beiden vergangenen Jahre anknüpfen, sie sind sich aber einig darin, dass unter den heutigen erschwerten Bedingungen die Teilnehmer, Organisatoren und Helfer ihr Bestes gaben. Ihnen sowie den zahlreichen Sponsoren sei an diese Stelle herzlich Dank gesagt.

Alle Ergebnisse unter www.schellerhauer-kammlauf.de

 

 

 

 

 
         

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